Analog schlägt digital

Digital – das Schlagwort, was die Welt verändert. Wer „in“ sein will, demonstriert ständig seine digitalen Kenntnisse und setzt auf digital. Medien tun so, als sei die Welt inzwischen digital – alles andere stirbt – so prophezeit man.

Ich will in dieser angeblich so digitalen Welt ein Loblied auf das Analoge singen. Denn ohne analog geht es nicht, weder im täglichen Leben noch im Marketing und Markenmanagement!

Die Erklärung dafür ist ganz einfach: Menschen wollen nicht nur sehen und hören, sondern auch riechen, schmecken und anfassen. Fehlen Sinneseindrücke ist die Überzeugungskraft geringer. Wird nur ein Sinn angesprochen liegt die Markenloyalität bei nur 28 %, werden alle Sinne angesprochen steigt die Markenloyalität auf 58 %.

Man muss also etwas im wörtlichen Sinne des Wortes begreifen können. Taktile Sensoren habe wir überall auf der Haut, aber besonders viele in den Lippen, den Fingerspitzen und den Füßen. Menschen ertasten die Form, die Größe, das Gewicht, die Oberflächenstruktur und die Temperatur eines Gegenstandes. Der Sinneseindruck führt zu einem Gedächtniseindruck, der ohne Begreifen kaum vorhanden ist.

Verstärkt wird dieser taktile Gedächtniseindruck durch riechen oder schmecken und so kommen die oben angesprochen 58 % Markenloyalität zustande.

Versenden Sie also nicht nur E-Mail-Newsletter, sondern bei besonderen Anlässen Briefe mit besonders ausgefallenen Briefpapier. Lassen Sie Werbeartikel zum Markenbotschafter werden. Zeigen Sie nicht nur Fotos von Ihrem Leistungsangebot im Netz, sondern stellen Sie die reale Leistung z.B. am Point of Sales oder auf Messen aus. Auch wenn es teuer ist, es zahlt sich aus.

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Der beste Beweis für diese Aussage ist, das Online-Anbieter aus der virtuellen Welt in die analoge Matrix gehen und Shops gründen. Sie haben verstanden, dass nur eine holistische Markenauffassung zum Erfolg führt.

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