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Shoppen, Shoppen, Shoppen

31.01.2017

Es gibt eine deutliche Diskrepanz zwischen volks- und betriebswirtschaftlicher Nachfragertheorie einerseits und der Kaufwirklichkeit andererseits. In der Theorie wird immer noch von Bedarfsdeckung, Bedürfnisbefriedigung oder Preissensibilität, Preiswürdigkeit usw. gesprochen. Schauen Sie sich aber doch mal auf den Shoppingmeilen um! Bedarfsweckung vielleicht noch, aber Bedarfsdeckung? Mitnichten! Kaufen ist als Tätigkeit weitgehend frei von jeglichen Notwendigkeiten.

Was sagt man immer? 80 % unseres Verhaltens sei emotionsgetrieben, nur 20 % rational. Wenn es also gelänge, eine emotionale Kauftheorie zu entwickeln, dann, aber wirklich erst dann könnten wir Konsum- resp. Kaufverhalten erklären. Alles, was es bisher gibt, ist entweder zu  rational – siehe old economy –  oder einfach zu banal und zu primitiv – siehe new economy. Sie kennen letzteres: „Käufer, die das gekauft haben, haben sich auch für interessiert“ –  Ein Glück, dass wir uns schon deutlich weiterentwickelt haben!“

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