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Big Data und Marken – wo geht es hin?

06.06.2015

Daten, Daten, Daten – und inzwischen gelingt es auch immer besser sie richtig auszuwerten. Big Data also.

Aber was ist Big Data genau: „Big Data bezeichnet die Möglichkeit einer sehr schnellen Analyse (velocity) sehr großer Datenmengen (volume) unterschiedlichster Struktur (variety).“

Die Auswertung von Daten ist für die strategische Ausrichtung eines Unternehmens von entscheidender Bedeutung, um einen Wettbewerbsvorteil zu erlangen oder neue Geschäftsfelder zu schaffen.

Durch Big Data Analytics können Aussagen und Prognosen über Kundenwünsche generiert und in die Markenstrategien umgesetzt werden. Wer diese Chance nutzt, kann Markenbindung, -loyalität und -zufriedenheit stärken.

 

 

Aber Achtung:

  1. Wenn alle Informationen über Kunden genutzt werden, um deren Wünsche komplett zu erfüllen, wird die Marke vor allem eines: langweilig. Das Wissen um den Kunden muss dazu genutzt werden, den Kunden auch ab und an herauszufordern – windfall profits sind wenig kundenbindend.
  2. Wenn alle Anbieter das Gleiche auswerten – wie es momentan z.B. im Online-Handel der Fall zu sein scheint – dann erreicht man keinen Wettbewerbsvorsprung, sondern im Gegenteil eine Gleichschaltungim Wettbewerb auf höherem Niveau. Die einzelne Marke wird verwechselbarer, blasser und nebulöser.
  3. Die Marke, also die Vorstellung über das Leistungsangebot in den Köpfen der Nachfrager muss Dreh- und Angelpunkt der Big Data Analyse sein. Die wichtigen oder bisher nicht entsprechend gewürdigten Markenaspektemüssen gestärkt werden, d.h. mittels Big Data passgenauer auf die Nachfrager zugeschnitten werden. Der Rest bleibt außen vor!

Fazit: Big Data muss eigenständige und individuelle Markenerlebnisse schaffen!

 

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