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Marken (-über) -dehnung am Beispiel Porsche Design

06.06.2015

Wer Porsche Design in den letzten Jahren verfolgt hat, hat irgendwann festgestellt, dass es eine Fashion-Kollektion von Porsche Design gibt.

Hätten Sie das geraten? Porsche Design? Die Marke, die eher für cooles Design, für Männerartikel, für designorientierte Luxusartikel steht, die nach Benzin, verbranntem Gummi riecht, die  mit Autorennen und heiße Sportwagen assoziiert ist, reüssiert seit einiger Zeit mit Damenmode. Besser, versucht mit Damenmode zu reüssieren.

Kugelschreiber und Füllfederhalter aus Bremsschläuchen, Bauhausdesign, klare Linien, wohlproportioniert – so kennt man als Konsument Porsche Design. Frauen schenken solche Artikel ihren Männern, aber wollen sie Porsche Design auch selbst tragen?

Ich würde mal sagen: So wie Frauen offensichtlich lieber im Porsche Beifahrer sind, als einen Porsche selbst zu kaufen (80 % der Porsche Kunden sind männlich), so sind sie auch nicht erpicht darauf, Ihren Kleiderschrank neben Prada, Gucci, Armani usw. mit Porsche Design vollzuhängen. Vielleicht gilt das böse Schimpfwort vom „Friseusen-Porsche“ hier analog

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